Kurz beantwortet: Ein GPS-Tracker sollte 4G unterstützen, weil ältere Mobilfunknetze nach und nach verschwinden: 3G ist in Deutschland bereits abgeschaltet, 2G gilt als Auslaufmodell. Ein 4G-Tracker überträgt seine Positionsdaten über das aktuelle LTE-Netz und bleibt damit langfristig einsatzfähig. Geräte mit veralteter Funktechnik können dagegen von heute auf morgen stumm werden.
Ein GPS-Tracker besteht technisch aus zwei Hälften: Der Satellitenempfänger bestimmt die Position, das Mobilfunkmodem überträgt sie an den Ortungsserver. Die Satellitenseite altert kaum — GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou senden seit Jahren stabil. Kritisch ist die Mobilfunkseite, denn hier entscheidet der Netzbetreiber, welche Standards er weiter betreibt.
Das Risiko veralteter Netztechnik
Die Abschaltung von 3G in Deutschland hat gezeigt, wie schnell ein funktionierendes Gerät nutzlos werden kann: Tracker, die ausschließlich über UMTS sendeten, konnten von einem Tag auf den anderen keine Position mehr melden — obwohl Hardware und Akku völlig intakt waren. Beim 2G-Netz ist das Ende ebenfalls absehbar, auch wenn es derzeit noch verfügbar ist. Wer heute in Ortungstechnik investiert, sollte diese Entwicklung einpreisen.
4G (LTE) ist dagegen der aktuelle, flächendeckend ausgebaute Standard und wird auf absehbare Zeit das Rückgrat der Mobilfunknetze bleiben. Ein LTE-fähiger Tracker profitiert davon gleich mehrfach:
- Zukunftssicherheit: keine Gefahr, dass das genutzte Netz kurzfristig abgeschaltet wird
- Netzabdeckung: LTE ist in Deutschland und international breit verfügbar
- Rückfallebene: Gute Geräte nutzen 2G (GPRS) zusätzlich als Reserve, falls LTE am Standort einmal schwächelt
So ist auto-wacht.de aufgestellt
Sämtliche Modelle im Sortiment — vom Plug-&-Play-Stecker bis zum versteckten Festeinbau — senden über 4G und greifen bei Bedarf auf 2G als Rückfallebene zurück. Die Übersicht der 4G-GPS-Tracker fürs Auto zeigt alle Varianten im Vergleich. Dazu kommt die einsatzfertige Auslieferung: Die Datenkarte ist verbaut, vor dem Versand getestet und enthält 500 MB sowie 500 SMS für fünf Jahre, ohne Vertrag und ohne monatliche Gebühr. Sie kaufen also nicht nur aktuelle Funktechnik, sondern vermeiden auch die typische Kostenfalle vieler Ortungsangebote: das Pflicht-Abo.
Ein angenehmer Nebeneffekt des LTE-Standards: Die Datenübertragung ist schnell genug für die Echtzeit-Ortung, bei der neue Positionen ohne spürbare Verzögerung auf der Karte erscheinen.
