Kurz beantwortet: Hat der Tracker keinen 4G-Empfang, wechselt er automatisch auf die Rückfallebene 2G (GPRS), um Positionen weiter zu übertragen. Fehlt der Satellitenempfang, etwa in einer Tiefgarage, bestimmen WiFi-Ortung und Mobilfunkmasten-Ortung (LBS) den Standort näherungsweise. Ist gar keine Verbindung möglich, zeigt die App die zuletzt übermittelte Position, bis der Tracker wieder Netz hat.
Ein GPS-Tracker braucht zwei Verbindungen: Satellitenempfang für die Positionsbestimmung und Mobilfunk für die Übertragung an den Ortungsserver. Fällt eine davon aus, greifen bei den 4G-Trackern von auto-wacht.de mehrere Rückfallebenen, damit Sie möglichst nie ohne Standortinformation dastehen.
Die Rückfallebenen im Überblick
- Kein 4G-Netz: Der Tracker wechselt selbstständig ins 2G-Netz (GPRS) und überträgt die Positionen darüber. Gerade in ländlichen Gegenden mit lückenhafter LTE-Abdeckung ist diese Rückfallebene wertvoll.
- Kein Satellitenempfang: In Tiefgaragen, Hallen oder dicht bebauten Innenhöfen bestimmt das Gerät den Standort ersatzweise über umliegende WLAN-Netze (WiFi-Ortung) oder über Mobilfunkmasten (LBS). Diese Verfahren sind gröber als GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou, verhindern aber, dass das Fahrzeug von der Karte verschwindet.
- Gar keine Verbindung: In seltenen Fällen ohne jedes Netz zeigt die App die letzte erfolgreich übermittelte Position an. Sobald der Tracker wieder Empfang hat, meldet er sich automatisch am deutschen Ortungsserver zurück.
Warum Funklöcher in der Praxis selten stören
Ein Fahrzeug bewegt sich, und mit ihm der Tracker: Selbst wenn ein Dieb ein Auto in eine abgeschirmte Halle bringt, entstehen auf dem Weg dorthin Positionsmeldungen, und die 30-Tage-Routen-Historie im kostenlosen Basic-Tarif dokumentiert die gefahrene Strecke. Zudem wird jede verbaute SIM-Karte vor dem Versand auf Funktion und Signalgüte getestet, sodass Empfangsprobleme durch das Gerät selbst weitgehend ausgeschlossen sind.
Die Kombination aus vier Satellitensystemen, 2G-Rückfallebene, WiFi- und LBS-Ortung gehört bei allen Modellen zum Konzept, vom Steckgerät bis zum Festeinbau. Welche Bauform für Ihr Fahrzeug sinnvoll ist, zeigt die Übersicht der Auto-GPS-Tracker ohne Abo. Für Sie als Nutzer heißt das konkret: Kurze Lücken in der Anzeige sind kein Grund zur Sorge, sondern meist nur ein Funkloch auf der Strecke. Prüfen Sie bei längeren Ausfällen zunächst die Stromversorgung des Geräts, etwa den festen Sitz eines Steckers, bevor Sie von einem Defekt ausgehen; der Anbieter aus Dresden unterstützt bei der Fehlersuche.
